emo-tape for naddi

mich plagt das gewissen, das wissen, dass es alles nichts bringt. egal, was ich nun tu, es is falsch.

der umzug is ohne ende überstürzt aber ich find keinen weg, das wirklich so zur sprache zu bringen, wie ich gern würde. wovon sollen wir denn leben? es bringt nichts, wie ich es auch drehe, einen job werde ich nicht finden, nicht so schnell. jobs liegen nicht am straßenrand und warten darauf, gefunden zu werden und ohnehin bin ich demotiviert.

im moment will ich einfach nur noch liegen, liegen und schlafen, bis das alles vorbei ist. ich mag allein sein und mich verstecken, aber der pc kann auch nicht ausbleiben, es ist schrecklich und ich könnt mich dafür schlagen, ich hab das gefühl alle anzulügen, aber ich weiß nicht womit. ich bin kein stein geworden, nein, ich bin der gleiche mensch, der alles wie ein schwamm aufsaugt, wie vorher, vielleicht zeig ich es nicht sofort bei jedem kleinem schnipsel, der mit zugeworfen wird, aber sobald ich ein großes knäul im kopf habe, bricht es raus.

 

ja verdammt, ich will ja ausziehn, aber ich weiß nicht wie. ich hab keine ahnung, was ich mit meinem leben anstellen soll oder besser gesagt kann. es ist im grunde doch nutzlos. ein scheiss schulabschluss, eine geschmissene ausbildung und keine aussicht auf ein einkommen. was bleibt, bin ich. hier in meinem zimmer am pc. man mag vielleicht meinen, ich würde mir keine gedanken über die zukunft machen, doch das ist nicht richtig. ich lieg oft stundenlang im bett und denke nach, was werden soll, wie ich alles schaffen soll, wenn ich keine mutter mehr habe, die absolut alles für mich erledigt, wenn ich keine oma mehr hab die eine finanzielle stütze für mich ist. was passiert, wenn ich meine liebe nicht mehr habe, daran will ich gar nicht erst denken.

wenn ich in mein zimmer schau und an all das denke, was diese 4 wände schon gesehen haben, könnte ich gleich noch mehr weinen, wo ist nur die ganze zeit geblieben?
es scheint alles im zeitraffer zu passieren, ich möcht sogern nochmal mein verlorenes jahr erleben, doch das wird mir immer fehlen. man lernt aus fehlern, nur leider immer erst hinterher, damit kann und will ich mich einfach nicht abfinden..

manchmal wünscht ich mir, ich wäre wieder ein kleinkind, die welt in all ihren fassetten neu kennenlernen, regen, sonne und schnee das erst mal bewusst wahrnehmen, wann ich das tat, daran erinner ich mich nichtmehr. ich erinner mich an so vieles nichtmehr. nur an meinen einen gedanken von damals.. "werd ich mich später noch als ich fühlen? werd ich noch wissen, wie es ist, genau hier in der zeit zu stehen?"... ja ich fühle mich nach wie vor wie ich, ein paar falten um die augen zeigen mir lediglich, dass ich gealtert bin. wie es ist damals in der zeit zu stehen, das weiß ich nicht mehr.

es dreht sich alles in meinem kopf.

ich bin nun

still? 

11.5.07 18:47
 


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